PV-Anlagen am Rathaus

Photovoltaikanlage mit Stromspeicher auf den Dächern des Rathauses Lauterbach

Die Stadt Lauterbach plant die Errichtung einer Photovoltaikanlage mit Stromspeicher auf den Dachflächen der Rathausgebäude am Marktplatz 12 und 14. Mit dieser Maßnahme setzt die Stadt ein deutliches Zeichen für aktiven Klimaschutz, nachhaltige Energieversorgung und die Nutzung erneuerbarer Energien im innerstädtischen und denkmalgeschützten Bereich.

Ziel des Projektes ist es, ein Teil des Strombedarfs der Stadtverwaltung durch selbst erzeugten, erneuerbaren Solarstrom zu decken. Die Photovoltaikanlage wird überwiegend für den Eigenverbrauch genutzt und durch einen Stromspeicher ergänzt. 

Durch den Einsatz der Photovoltaikanlage leistet die Stadt Lauterbach einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Damit trägt das Projekt konkret zur Verbesserung der städtischen CO₂-Bilanz und zur Umsetzung der Klimaschutzziele bei.

Besondere Bedeutung kommt dem Projekt auch aufgrund der denkmalgeschützten Innenstadt von Lauterbach zu. Für die Rathausgebäude liegt eine denkmalrechtliche Genehmigung zur Errichtung der PV-Anlage vor. Die geplante Anlage wird sorgfältig in die Dachflächen integriert, um das historische Erscheinungsbild zu wahren.

Mit der Umsetzung der Photovoltaikanlage übernimmt die Stadt Lauterbach eine Vorbildfunktion und zeigt, dass Klimaschutz und Denkmalschutz miteinander vereinbar sind. Die Maßnahme steht im Einklang mit dem Klimaschutzkonzept der Stadt Lauterbach sowie der Charta „Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen“, die die Stadt im Jahr 2021 unterzeichnet hat. Die Errichtung der Photovoltaikanlage auf dem Rathaus ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen, klimafreundlichen Stadtentwicklung.

Die Maßnahme wird vom Land Hessen im Zuge der Förderung von kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekten, Maßnahme nach Ziffer 11/1 der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung von kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekten gefördert.