Projekt: Zukunft Innenstadt

Das Landesförderprogramm „Zukunft Innenstadt“ wurde ins Leben gerufen, um die Innenstädte in Hessen zukunftsfähig zu gestalten und den Herausforderungen des Strukturwandels, insbesondere durch den Online-Handel und die Veränderungen im Freizeitverhalten, entgegenzuwirken. Ziel des Programms ist es, Maßnahmen zu fördern, die die Aufenthaltsqualität erhöhen, die Innenstädte für Bürger und Besucher attraktiver machen und die soziale sowie wirtschaftliche Vitalität der Städte und Gemeinden langfristig sichern. Hierbei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Belebung der Innenstädte durch städtebauliche, infrastrukturelle und kreative Projekte.

Die Stadt Lauterbach ist eine der hessischen Kommunen, die von diesem Förderprogramm profitieren konnte. Im Rahmen des Projekts wurden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um die Innenstadt neu zu gestalten und attraktiver zu machen. Die bereitgestellten Fördermittel bis Ende 2024 haben unter anderem die Einrichtung von Sitzgelegenheiten am Berliner Platz ermöglicht, um den öffentlichen Raum für Aufenthalte und Begegnungen zu schaffen. Auch das Aufstellen eines „integrierten Stadtentwicklungskonzepts“ gehörte zu den wichtigen Projekten, mit dem die Weichen für eine zukunftsorientierte und lebendige Stadtentwicklung gestellt werden sollen.

Mit diesen Initiativen wurde ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren und lebenswerteren Innenstadt in Lauterbach gemacht, die den Bedürfnissen der Menschen und den Herausforderungen der modernen Stadtentwicklung gerecht wird.

 

Im Rahmen des Landesförderprogramms „Zukunft Innenstadt“ wurde für die Stadt Lauterbach die Entwicklung eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) ermöglicht. Unter dem Motto „Lauterbach 2030“ wurde im Jahr 2023 ein umfassender Prozess angestoßen, bei dem zahlreiche Ideen und Ansätze für die zukünftige Entwicklung der Stadt gesammelt wurden. Ein zentrales Element dieses Prozesses war die aktive Bürgerbeteiligung, die durch verschiedene Formate wie Workshops und Dialogveranstaltungen die Meinungen und Wünsche der Lauterbacherinnen und Lauterbacher in den Planungsprozess einfließen ließ.

Mit der Unterstützung des Planungsbüros proloco konnte der „Plan für die Zukunft“ konkret ausgearbeitet werden. Dieser Plan fasst die gesammelten Ideen und Visionen zusammen und zeigt auf, wie sich Lauterbach bis zum Jahr 2030 entwickeln soll – sowohl städtebaulich als auch hinsichtlich der Lebensqualität und der sozialen Infrastruktur. Durch das ISEK wurden zahlreiche Maßnahmen definiert, die dazu beitragen sollen, die Stadt langfristig zukunftsfähig und lebenswert zu gestalten.

Die Aufnahme von Lauterbach in die Städtebauförderung rundet dieses Konzept nun ab. Dies ermöglicht es der Stadt, in den kommenden Jahren gezielte Projekte und Maßnahmen umzusetzen, die nicht nur die Innenstadt beleben und stärken sollen. 

 

Stadt Lauterbach erhält Förderbescheid für „Zukunft Innenstadt“

Das Jahr 2025 hat für die Stadt Lauterbach mit einer freudigen Nachricht geendet: Am 17. Dezember 2025 überreichte Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori in Frankfurt den Zuwendungsbescheid an Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller und Alisa Wohlfahrt (Fachbereichsleiter Stadtleben und Tourismus). Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten des Kunstvereines der Familie Montez statt.

Dieses Jahr gingen bei der Landesregierung unter dem Motto „Experimentieren, ausprobieren, einfach mal machen“ zahlreiche Bewerbungen von hessischen Kommunen ein. Die Stadt Lauterbach ist eine von insgesamt 62 Städten und Gemeinden, die mit Aufnahme in das Förderprogramm bis Ende 2028 eine Förderung für die Gestaltung der Innenstadt bekommt. Mit der Förderungssumme von 200.000€ können viele Aktionen und Maßnahmen in der Innenstadt umgesetzt werden. Bürgermeister Vollmöller freut sich sehr über die Zuwendung: „Mit der Förderung können unsere Ideen in naher Zukunft verwirklicht werden und wir können weiter an der Stärkung unserer Innenstadt arbeiten. Wir freuen uns, dass wir verschiedene Projekte, darunter digitale Infotafeln, ein Pop-up-Museum und die Neugestaltung von verschiedenen Plätzen, beginnen können.“