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Güldener Esel

Von der Burg haben wir es nicht weit zu einem weiteren bemerkenswerten Gebäude, nämlich dem "Goldenen" oder - wie es früher hieß - "Güldenen Esel".

Dieser Fachwerkkomplex (übrigens das größte beziehungsweise längste Fachwerkgebäude in Oberhessen) war ursprünglich eine um 1530 errichtete riedeselsche Gastwirtschaft vor den Toren der Stadtmauer. Sie war eine Konkurrenz zum städtischen Brauprivileg - zum Ärger der Bürgermeister und zum Nachteil des Stadtsäckels. Später war hier der Sitz des Cent-Gerichts. Ab 1821 war der "Goldene Esel" Posthalterei und Umspannstation für die Postkutschen. Von der Stadt im Jahre 1862 gekauft, diente der "Esel" als Volksschule. Heute beherbergt er die Musikschule und die bedeutende Hohhaus-Bibliothek mit über 80.000 Bänden.
Daneben befindet sich auch die Stadtbücherei mit über 20.000 Medien in den Räumen des "Güldenen Esel's".


  

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