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Stadtteile

- Bild: Esther Hirsch
Sickendorf
Sickendorf zählte 1949 280 Einwohner (1991 sind es rund 200) und wurde 1454 erstmals in einer Urkunde erwähnt. Das Dorf "Ober-Sickendorf", auf einer Anhöhe gelegen, unterschied sich von "Unter-Sickendorf", in dem das riedeselsche Hofgut lag. Das Schloß des Hofgutes brannte 1882 nieder. 1886 entstand ein Neubau. Die meisten Bewohner des Dorfes, das sich kommunalpolitisch vom Hof gelöst hatte, waren einst "Taglöhner und Arbeiterfamilien", wie es in einer Chronik heißt.
Im Zweiten Weltkrieg siedelte sich die Kartonagen- und Hartpapierwarenfabrik Stabernack in Sickendorf an, bis das Werk nach Lauterbach verlegt wurde und heute der größte Arbeitgeber in der Kreisstadt ist.

