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Stadtteile

- Bild: Esther Hirsch
Frischborn
Frischborn (1320 "Fischpurnen - zu dem fischreichen Quellwasser" genannt) hatte einst sehr viel Wald in seiner Gemarkung. Die Deutung des Namens gilt als umstritten. Bis ins 16. Jahrhundert gab es in Frischborn mehrere Waldschmieden und etliche Mühlen, die durch das Wasser der Lauter angetrieben wurden. Die Kirche mit einem massiven Steinturm entstand 1704. Sie überragt das Dorfbild. Um 1900 gab es in Frischborn kleine Brauereien, viele Tagelöhner und Waldarbeiter. Es bestanden Leinwandwebereien (ab 1902 eine mechanische, die 1932 durch eine Hutfabrik abgelöst wurde). 1881 entstand in Frischborn ein zweiklassiges Schulhaus. Zu diesem Stadtteil - er zählt heute über 1000 Einwohner - gehört das Riedesel-Stammschloß Eisenbach, das gerne als "hessische Wartburg" bezeichnet wird.

