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Bild: Esther Hirsch

Allmenrod

Allmenrod wurde bereits 1131 urkundlich erwähnt. Es war riedeselscher Besitz. Mehr als ein Drittel der Gemarkung bestand aus Wald. So wurden 1839 in den Waldteilen Schmidt- und Ziegenberg 1839 ,,Ahorn, Buchen, Ulmen als Werkholz, Eichen Tannen, Äspen und Birken als Brennholz zum Holzverstrich" angeboten. 1843 liest man im Lauterbacher Wochenblatt: ,,Lehrer Döring Iäßt in der Schulwohnung Heu, Stroh, Gerste... öffentlich meistbietend versteigern." 1854 zählte Allmenrod 347 Einwohner. Danach wurden es immer weniger, vor allem auch wegen Auswanderung, zu der die Armut zwang. So gab es in dieser Zeit mitunter sehr schlechte Ernten. Am Scheidberg bei der Thorkuppe fand man 1922 in einem etwa 3000 Jahre alten Hünengrab große Bronzespiralen und Frauenschmuck.

1728 entstand eine kleine Fachwerkkirche, die zur Pfarrei Frischborn gehörte. 1905 entstand ein einklassiges Schulhaus, in dem damals 56 Kinder Unterricht erhielten. 1948 gab es im Dorf 363 Einwohner. Auch ein Industriebetrieb hat sich angesiedelt. Heute wohnen in dem Stadtteil rund 350 Menschen. Der Name Allmenrod erinnert an einen Alamunt, der hier einst eine Rodung des Waldes vornahm.